Archiv der Kategorie 'Jugend / gioventù'

Zero tolleranza verso la discriminazione!

Proprio il primo marzo, giornata di protesta degli immigrati contro le condizioni di vita spesso difficili, ci raggiunge la notizia di un caso eclatante di discriminazione.

Ad uno studente 17enne del liceo scientifico „Fallmerayer“ di Bressanone, sarebbe stato negato l’ingresso alla discoteca Max, perché in possesso di un passaporto albanese.

L’assessora della Lista Alternativa Ecosociale / Grüne Bürgerliste, Elda Letrari Cimadom ha già contattato la famiglia brissinese dello studente e i responsabili del locale e verificherà se si tratta di un caso unico oppure se tale discriminazione sia cosa sistematica.

A Bressanone „città del dialogo“, ogni forma di discriminazione non può essere che respinta nella maniera più netta. È particolarmente triste che, come in questo caso, un giovane che ha deciso di vivere a Bressanone ed affronta la scuola con gioia, debba subire una tale umiliante situazione.

Non può e non deve succedere che da un lato si sia contenti della presenza di immigrati come forza lavoro per la gastronomia e le professioni a basso reddito, oltre che magari quali inquillini pronti a pagare appartamenti in parte eccessivamente cari, mentre dall’altro lato si cerca di tenerli fuori da molti settori del tempo libero.

La presenza di diverse nuove culture è sicuramente una sfida per i brissinesi, sia per quelli qui residenti da anni che per i nuovi arrivati. Ma con la quota degli stranieri al 9,5% della popolazione totale, è percorribile solamente la strada di una pacifica convivenza senza pregiudizi, emarginazione e  discriminazione.

Diskriminierung darf in Brixen keinen Platz haben!

Ausgerechnet am 01. März, dem Tag, an dem die MigrantInnen des Landes mit der Aktion „Ein Tag ohne uns“ auf ihre oft prekären Arbeits- und Wohnbedingungen hinweisen, erreicht uns die Meldung eines eklatanten Falls von Diskriminierung.

Einem 17-jährigen Schüler des Brixner Realgymnasiums soll der Zutritt zur Diskothek Max in Brixen verwehrt worden sein, da er albanischer Staatsbürger ist.

Die Stadträtin der Grünen Bürgerliste / Alternativa Ecosociale, Elda Letrari Cimadom hat bereits die Erziehungsberechtigte des betroffenen Studenten und die Verantwortlichen des Lokals kontaktiert und überprüft nun, ob es sich um einen Einzelfall handelt oder ob die systematische Diskriminierung von MitbürgerInnen mit ausländischem Pass vorliegt.

In Brixen, der „Stadt des Dialogs“, hat Diskriminierung keinen Platz und ist entschieden abzuwehren. Besonders trist ist es in diesem Fall, dass ein Jugendlicher, der sich für Brixen als seine Heimat entschieden hat und hier mit Freude seiner Ausbildung nach geht, eine derart kränkende Abfuhr erfahren muss.

Es darf auch nicht sein, dass wir einerseits froh über die Präsenz von MigrantInnen als Arbeitskräfte im Gastgewerbe und Niedriglohnsektor oder als MieterInnen für zum Teil überteuerte Wohnungen sind, diese aber gleichzeitig aus möglichst allen Bereichen der Freizeitgestaltung heraushalten möchten.

Die Präsenz von verschiedenen neu zugewanderten Kulturen ist gewiss eine Herausforderung für die BrixnerInnen, angestammte wie zugewanderte. Mit 9,5% AusländerInnenanteil an der Gesamtbevölkerung gibt es nur den Weg eines friedlichen Miteinander ohne Vorurteile, Ausgrenzung und vor allem ohne offene Diskriminierung.

 

KandidatInnenvorstellung / Scheda candidate/i: Elias Gamper

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es ist nur deine Schuld wenn sie so bleibt.

Name/nome: Elias Gamper

Alter/età: 21

Beruf/Professione: Sozialbetreuer/ Operatore socio-assistenziale, Ton- und Lichttechniker/ Tecnico del suono e luce

Wohnort/quartiere: Neustift/ Novacella Weiterlesen ‘KandidatInnenvorstellung / Scheda candidate/i: Elias Gamper’

KandidatInnenvorstellung / Scheda candidate/i: Andi Pichler

Think Global, act Local

Name/nome:

Andreas Pichler

Alter/età:

23

Beruf/Professione:

Aufbaustudium der Volkswirtschaft und sozialen Verantwortung / Studente nella laurea specialisitca di Decisioni Economiche, Impresa e Responsabilità  Sociale

Hauptamtlicher Mitarbeiter der Grünen Verdi Verc / Collaboratore dei Verdi Grüne Verc

Wohnort/quartiere:

Kranebitt / Costa d’Elvas

Was erwartest du dir von den Gemeindewahlen? Cosa ti aspetti dalle elezioni comunali?

Ich hoffe, dass sich die BrixnerInnen Gedanken darüber machen, wie unsere Stadt in 5 oder auch in 10 Jahren aussehen soll. Dabei wünsche ich mir anregende Diskussionen und interessante Begegnungen im Wahlkampf sowie eine klare Richtungsvorgabe für die künftige Entwicklung unserer schönen Stadt und ihrer attraktiven Fraktionen.

Mi auguro che l’Alternativa Ecosociale continui ad essere un fattore politico determinante anche nella prossima legislatura. Spero che tanti Brissinesi si riconoscano nel nostro programma pieno di buoni spunti per una città più vivibile, solidale e a portata delle sue cittadine e cittadini.

Diese sind meine Schwerpunktthemen / Le tematiche che mi stanno più a cuore:

Io sono per un’amministrazione comunale aperta e solidale che sappia coinvolgere le/i cittadine/i nei processi decisionali a tutti i livelli che prende in considerazione non solo i propri elettori ma tutte le/i cittadine/i attuali e future/i.

Brixen muss wieder attraktiv für die Jugend werden. Mit Events und Sportveranstaltungen ist hier aber nicht genug getan. Es braucht neben geistigen und materiellen Freiräumen auch die gezielte Förderung des jungen Unternehmertums in Brixen sowie Mitbestimmung von jungen BürgerInnen in allen Aspekten der Jugendpolitik.

L’afflusso di nuovi abitanti provenienti da tutto il mondo pone la nostra società davanti a sfide da non prendere sottogamba. La rete sociale deve essere ripensata in modo da comprendere anche loro senza creare squilibri e inequaglianze, mentre l’amministrazione comunale dovrebbe valorizzare l’ampliamento del patrimonio culturale brissinese senza incorrere nella trappola di tornare al modello del lavoratore ospite (Gastarbeitermodell) ormai fallito in diversi paesi europei.

Die Gesellschaft und ihre Probleme sind inzwischen zu komplex, als dass eine Verwaltung “von oben herab” alle Lösungen diktieren kann. Hier braucht es echte Zusammenarbeitauf Augenhöhe zwischen BürgerInnen und öffentlicher Verwaltung. Nur so können die ökologischen und sozialen aber auch wirtschaftlichen und kulturellen Fragestellungen des 21. Jahrhunderts angegangen werden.

So erreicht man mich/Così mi potete contattare:

Facebook

andreas.pichler[at]studenti.unitn.it

Ergebnisse/risultati Jugend-Forum-Giovani (auf Deutsch)

Klicken für Ergebnisse - cliccare per i risultati

Bei der Gemeinderatsitung am 02.02.2010 wurden unter anderem die Ergebnisse des Jugend-Forum-Giovani präsentiert. 24 TeilnehmerInnen haben sich einen ganzen Nachmittag Zeit genommen und in 3 verschiedenen Workshops Ideen für ein jugend+studentenfreundlicheres Brixen geliefert. Herausgekommen sind zum einen Vorschläge, die von offenen Spotplätzen und einem offenen Zentrum für Treffen und Veranstaltungen zu einen Brixner Central Park reichen, zum anderen wurden in der Arbeitsgruppe zum Thema Integation ausländischer Jugendlicher vor allem der Wunsch nach mehr Begegnung, Austausch und Informationsarbeit geäußert. Um den Austausch zu fördern und die Integration ausländischer Jugendlicher nicht nur auf die italienische Schule zu beschränken, wurden zweisprachige Schulmodelle vorgeschlagen.

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Durante la riunione del consiglio comunale del 02.02.2010 si è parlato fra altro anche degli esiti del Jugend-Forum-Giovani. 24 partecipanti si sono riuniti e hanno elaborato delle proposte per rendere Bressanone più vivibile per giovani e studenti e lavoratori. Il risultato è stato un’ampia gamma di proposte che variano da campi sportivi aperti non solo alle associazioni, un centro aperto per manifestazioni, eventi ed incontri ma anche spazi verdi aperti in città per godersi il tempo libero.Nel gruppo di lavoro concernente l’integrazione dei giovani migranti, il desiderio di maggiore scambio, incontro ed informazione reciproca è stato molto sentito ed espresso. Contro il problema che l’integrazione avviene maggiormente nella scuola italiana, i giovani del Jugend-Forum-Giovani hanno avanzato la richiesta di scuole bilingue a Bressanone.

Brixen brennt. Ein Kommentar von Andi Pichler zum Jugend-Forum-Giovani vom 19.12.

Jugend-Forum-Giovani – Was wie die Jugendorganisation der Bürgerlisteciviche klingt, war der Versuch der Sozialstädträtin Magdalena Amhof, in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring, dem Jugenddienst des Dekanats und dem Jugendzentrum Kassianeum, nach Scheitern des Jugendgemeinderates, wieder eine Schnittstelle zwischen Jugend und Rathaus zu schaffen.

Herausgekommen ist ein interessantes, in weiten Teilen basisdemokratisches Konzept, das in der Arbeitsweise und dem Stil der Moderation sogar ein bisschen an den Grünen Zukunftskongress in Wien erinnerte. Eine überschaubare aber sehr aktive Gruppe von 23 Jugendlichen, mit wenigen Ausnahmen aus dem Stadtgebiet, hat im Juze Kass von 14:30 bis 20:00 Uhr zu den Themen Integration, Freizeitgestaltung und Strukturen sowie Wahrnehmung der Jugend in Brixen Workshops veranstaltet, bei denen eine interessante Prioritätenliste herausgekommen ist.

Unter den Vorschlägen, die die Jugendlichen ausgearbeitet haben, fanden sich viele Themenbereiche in denen die Grüne Bürgerliste / Alternativa Ecosociale seit Jahren aktiv ist. So der Wunsch nach einer modernen Bibliothek, zweisprachigen Schulen, mehr kulturellem Angebot und multikulturellem Austausch sowie nach Freiräumen und Grünflächen in der Innenstadt und dem Ausbau des Mobilitätsangebots der Stadt.

Den harten Selektionsprozess mittels gnadenlosem Punktekleben haben schließlich je 3 Punkte pro  Themenbereich überstanden, welche nun als Hausaufgabe an den Gemeinderat gehen sollen: Weiterlesen ‘Brixen brennt. Ein Kommentar von Andi Pichler zum Jugend-Forum-Giovani vom 19.12.’

Willkommenstag für NeubürgerInnen – Giornata di benvenuto nuovi concittadini

Einige Eindrücke vom Willkommenstag für NeubürgerInnen, der am 28.11. stattfand.

Alcune impressioni della giornata di benvenuto per i nuovi concittadini che si è tenuta il 28.11.

Eindrücke vom Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen in Brixen • Impressioni della Giornata Internazionale contro la Violenza sulle Donne

Zur gestrigen Gemeinderatssitzung wurde auch auf Initiative unserer Gemeinderätin Elda Letrari Frau Dr. Barbara Wielander, Leiterin des
Frauenhauses in Brixen, eingeladen.
Sie hat über die Arbeit im Frauenhaus berichtet und auch die Aktion “White Ribbon” vorgestellt. Alle Gemeinderäte haben sich eine weiße Schleife angesteckt als Zeichen.

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Su iniziativa, fra altre, della nostra consigliera comunale, Elda Letrari, è stata invitata la dott.ssa arbara Wielander, coordinatrice della Casa delle Donne di Bressanone.  Ha raccontato esperienze della Casa delle Donne e ha presentato l’iniziativa “White Ribbon”. Tutti i consiglieri comunali (maschili) si sono poi messi un “ribbon”.

Gemeinderäte mit White Ribbons (weißen schleifen). Consiglieri Comunali con fiocchi bianchi (white ribbons)

Klauspeter mit Markus Frei, Initiator der Kampagne "White Ribbon" in Brixen. Klauspeter con Markus Frei, organizzatore dell'iniziativa "White Ribbon" a Bressanone

Verena, Mitarbeiterin des Frauenhauses, steckt unserem Adolf die weiße Schleife an. Verena, collaboratrice della casa delle donne e Adolf Engl

Verena, Mitarbeiterin des Frauenhauses, steckt Adolf Engl die weiße Schleife an. Verena, collaboratrice della casa delle donne con Adolf Engl

Elda steckt Werner Prosch die weiße Schleife an. Assessore Werner Prosch ed Elda Letrari

Jungbürgerfeier im Jugendhort – Festa dei giovanil

Franz Pisoni und Elda Letrari Cimadom waren am Freitag im Jugendhort bei der JungbürgerInnenfeier.
Es waren etwa 30 Jugendliche da.
Während und nach dem Grillfest hat sich eine sehr konstruktive Diskussion
entwickelt, wobei die Anliegen der Jugendlichen vor allem folgende sind:

- Time Out
- Jugendraum in Milland
- Spazio autogestito per incontri (feste)

I nostri rappresentanti hanno assicurato il nostro interessamento ed appoggio per le richieste avanzate.

Im Dialog zur Lösung für die Brixner Nachtschwärmer / In dialogo per risolvere la questione dei brissinesi notturni

Die Grüne Bürgerliste fordert die Stadtregierung auf, die Verantwortung für die Vermeidung von Vandalismus und Lärmbelästigung nicht nur den Lokalbetreibern aufzuerlegen, sondern im Dialog mit allen Beteiligten nach Lösungswegen zu suchen.

La lista Alternativa Ecosociale chiede al governo della nostra città che la responsabilità di evitare atti vandalici e disturbi della quiete notturna non venga delegata solo ai gestori dei locali, ma che, in dialogo con tutti i coinvolti, si possa giungere ad una soluzione condivisa.

2009 09 23 Güne Bürgerliste zum Brixner Nachtleben2009 09 24 Alternativa Ecosociale vita e quiete notturna


Foto Banner: ©Leonhard Angerer

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