Archiv der Kategorie 'Kommentare/Commenti'

Richtigstellung zur Kletterhalle

Die GBL hat mit Erstaunen aus der Presse erfahren, dass  der AVS ihr indirekt anlastet, gegen die Kletterhalle zu sein.
Die GBL war aber nie gegen eine Kletterhalle, im Gegenteil, sie erachtet diese als wichtige Einrichtung für unserer Jugend. Lediglich die Kosten von über 3 Millionen Euro erscheinen uns nicht angemessen.
In viel größeren Städten, wie z.B. Innsbruck hat die Kletterhalle (inflationsbereinigt) in etwa die Hälfte an öffentlichen Geldern verschlungen.
Da man aber in Brixen unbedingt am Standort Priel festhalten will, schnellen die Kosten auf eine für die Allgmeinheit untragbare Höhe : aus ästhetischen Gründen wird die Halle mit einer Glasfassade versehen, was wiederum eine kostenaufwendige Abschattung und Klimatisierung mit sich bringt.
Deswegen bleiben wir weiterhin bei unserem unserem Vorschlag  die Kletterhalle nicht am Priel, sondern entweder in der Sportzone Süd oder in der Sportzone Milland zu errichten. Dadurch würden sich die Baukosten erheblich reduzieren und beide Standorte wären für die Jugend überm Radweg problemlos zu erreichen. Auch für die Autos  gäbe es in nächster Nähe Parkmöglichkeiten, zumal ja auch für die Sportzone Milland in absehbarer ein Parkplatz errichtet wird.
Also Kletterhalle ja, aber zum halben Preis.
Klauspeter Dissinger

Vorsatz für 2010

Peel, M. C. and Finlayson, B. L. and McMahon, T. A. (2007). "Updated world map of the Köppen-Geiger climate classification". Hydrol. Earth Syst. Sci. 11: 1633-1644.

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann (Erkenntnis der Creek Indianer).

Auch wenn der Klimagipfel die erwünschten Resultate nicht bringen wird, können wir uns natürlich über die von uns gewählten Volksvertreter ärgern, die wieder einmal nichts zu Wege bringen.

Auf der anderen Seite können wir uns aber auch ernsthaft fragen, welchen konkreten Beitrag jeder von uns persönlich leisten kann, leisten will und derzeit leistet, um die Klimaerwärmung auf unserem Planeten aufzuhalten.

Das wäre doch ein guter Vorsatz für das neue Jahr 2010.

Astrid Kustatscher – Brixen, Mitarbeiterin in der Grünen Bürgerliste Brixen

Brixen brennt. Ein Kommentar von Andi Pichler zum Jugend-Forum-Giovani vom 19.12.

Jugend-Forum-Giovani – Was wie die Jugendorganisation der Bürgerlisteciviche klingt, war der Versuch der Sozialstädträtin Magdalena Amhof, in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring, dem Jugenddienst des Dekanats und dem Jugendzentrum Kassianeum, nach Scheitern des Jugendgemeinderates, wieder eine Schnittstelle zwischen Jugend und Rathaus zu schaffen.

Herausgekommen ist ein interessantes, in weiten Teilen basisdemokratisches Konzept, das in der Arbeitsweise und dem Stil der Moderation sogar ein bisschen an den Grünen Zukunftskongress in Wien erinnerte. Eine überschaubare aber sehr aktive Gruppe von 23 Jugendlichen, mit wenigen Ausnahmen aus dem Stadtgebiet, hat im Juze Kass von 14:30 bis 20:00 Uhr zu den Themen Integration, Freizeitgestaltung und Strukturen sowie Wahrnehmung der Jugend in Brixen Workshops veranstaltet, bei denen eine interessante Prioritätenliste herausgekommen ist.

Unter den Vorschlägen, die die Jugendlichen ausgearbeitet haben, fanden sich viele Themenbereiche in denen die Grüne Bürgerliste / Alternativa Ecosociale seit Jahren aktiv ist. So der Wunsch nach einer modernen Bibliothek, zweisprachigen Schulen, mehr kulturellem Angebot und multikulturellem Austausch sowie nach Freiräumen und Grünflächen in der Innenstadt und dem Ausbau des Mobilitätsangebots der Stadt.

Den harten Selektionsprozess mittels gnadenlosem Punktekleben haben schließlich je 3 Punkte pro  Themenbereich überstanden, welche nun als Hausaufgabe an den Gemeinderat gehen sollen: Weiterlesen ‘Brixen brennt. Ein Kommentar von Andi Pichler zum Jugend-Forum-Giovani vom 19.12.’

Die Grüne Bürgerliste in Klausur • Alternativa Ecosociale in clausura

GBL bei Klausur im Pisoni-Haus. AES nella clausura a casa di Franz

Aufbruchsstimmung heute bei der Klausur der Grünen Bürgerliste. Es gilt das Traumergebnis von 2005 zumindest zu wiederholen, weshalb man heute schon erste Schritte in Richtung Gemeindwahlen 2010 getroffen hat. So wurde beschlossen, erneut Vorwahlen zu organisieren, bei denen es gilt eine/n BürgermeisterkandidatIn für die Grüne Bürgerliste sowie interessante KandidatInnen für den Gemeinderat zu ermitteln.

Di potenziali candidature si è parlato anche fra gli attuali mandatari che cercheranno di coinvolgere gente. Cmq sotto questo link vi potete attivare anche voi! Oltre ai candidati sono i contenuti che contano. Si è deciso di proporre un’intelligente programma ecosociale che vede la salute dei cittadini, l’interetnicità e la tutela dell’ambiente al centro.

Di questi tempi – Commento di Daniela Mosconi

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Le notizie che ci giugono dalle pagine dei giornali locali e nazionali non sono confortanti, quello che ci appare è una società “sconvolta” da problemi etnici, di sicurezza e violenza.

La gente non si sente sicura, gli stanieri sono pericolosi (soprattutto i clandestini particolare razza di stranieri che pare rubino, violentino e siano in grado di compiere altri innumerevoli efferati crimini), allora si da vita ad una legge che introduce il reato di clandestinità. Caccia aperta allo straniero, ci pensano le ronde di cittadini onesti e onorati (?). Weiterlesen ‘Di questi tempi – Commento di Daniela Mosconi’

Offener Brief an den Bürgermeister: Downhill ja, aber abseits der Wanderwege!

Klauspeter Dissinger GBLIm Sept. 2006 habe ich dem Gemeinderat einen Beschlussantrag zur Sperrung der Wanderwege für den Downhill-Sport eingereicht. Da mir zugesichert wurde, dass sich die Gemeinde zusammen mit dem AVS, dem CAI und Vertretern der Downhillfahrer um die Ausweisung einer eigenen Übungsstrecke für letztere kümmern werde, habe ich damals den Beschlussantrag zurückgezogen.
Nach fast 3 Jahren befahren die Downhillfahrer immer noch die Wanderwege Nr. 5 und Nr. 17, gefährden durch ihre hohe Geschwindigkeit und ihre aggressive Fahrweise die Sicherheit der Wanderer und schaden dem Image von Brixen als Wanderstadt.

Deshalb fordere ich den Bürgermeister in seiner Zuständigkeit für Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung auf, den Transport von Downhillrädern (wohlgemerkt nur von Downhillrädern und nicht von Mountainbikes!) mit der Plose-Seilbahn ab sofort zu verbieten, bis nicht eine eigene Downhillstrecke realisiert wird. In anderen Südtiroler Gemeinden, die stark auf Wandertourismus setzen, wird dies bereits seit Jahren so gehandhabt.

Der GBL-Bereichssprecher für Verkehr
Dr. Klauspeter Dissinger

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Politische Auszeit | Markus Lobis wird nicht mehr kandidieren

In den letzten Tagen haben verschiedene Medien darüber berichtet, dass ich für die Gemeinderatswahlen im nächsten Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen und dass ich mein partei- und tagespolitisches Engagement einstellen werde.

markus lobis - büro straßburg

Ich wollte diese meine Absichten nicht über die Medien verbreiten. Ich hatte sowohl der Bürgerliste als auch meinen Freunden bei den Grünen entsprechende Mitteilungen geschickt, die irgendwie an den Sender Bozen gelangten, der sich vorgestern bei mir gemeldet hat.

Auf meinem Blog lege ich die Gründe für meinen Rückzug im Detail dar.

In der “Neuen Südtiroler Tageszeitung” ist gestern ein Interview erschienen, das meine Beweggründe sehr gut auf den Punkt bringt. Deshalb füge ich es hier ein:

(zum vergrößern anklicken)

NSTZ - 3.7.09 Adieu Lobis_Seite_1

MASTERPLAN BRIXEN – EINE NEUE MOGELPACKUNG?

Franz PisoniWer im Leben Ziele erreichen will benötigt Pläne. Dies gilt für die öffentliche Verwaltung ebenso wie für Baufrauen und Herren. Pläne an Hand derer kleine und große Träume realisiert werden sollen. Wer eine Reise zu machen beabsichtigt, hat das Ziel vor Augen. Ohne Ziel und ohne FahrPLAN kann jeder Schritt in die falsche Richtung führen. Pläne sind also etwas positives, sie helfen Ziele zu erreichen und Träume zu realisieren. Ohne “Plan” wütet das pure Chaos.

In Brixen wurde bereits X Pläne erstellt: Der Bauleitplan, der Wiedergewinnungsplan, der Stadtentwicklungsplan, Skipistenplan, usw. Für die Gemeindeverwaltung sind dies gültige (Planungs-)Instrumente, die eine einheitliche, geordnete urbanistische Fortentwicklung unserer Stadt ermöglichen sollten. Es sind dies urbanistische Voraussetzungen, die in unserer Stadtgemeinde Gültigkeit haben und – für alle Bürger gleich – Ordnung und Rechtssicherheit geben sollten. Weiterlesen ‘MASTERPLAN BRIXEN – EINE NEUE MOGELPACKUNG?’


Foto Banner: ©Leonhard Angerer

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