Das Jahr 2011 wird für Brixen mit Sicherheit ein Jahr, in dem viele Entscheidungen fallen könnten, die die Stadt künftig prägen werden. Die Grüne Bürgerliste / Alternativa Ecosociale hat die Stadtverwaltung im gemeinsamen Koalitionsabkommen auf eine Verwaltung im Sinne der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit eingeschworen. Diese wird auch in den kommenden Wochen und Monaten eingefordert werden, wenn es etwa darum geht den Hofburggarten für die BürgerInnenschaft zu öffnen, echte Bürgerbeteiligung zu ermöglichen und über Standorte für die Ploseseilbahn zu diskutieren.
Aus diesem Grund hat die Ratsfraktion der Grünen Bürgerliste / Alternativa Ecosociale in einem erweiterten Kreis von Unterstützern am vergangenen Samstag in einer Klausur die Prioritäten für das Jahr 2011 festgelegt; diese sollen in regelmäßigen Abständen überprüft werden.
Nachdem die Stadträtin und die Gemeinderäte ihre Prioritäten für das Jahr 2011 angeführt hatten, kamen die oben genannten Themen zur Sprache, wobei der Wille der GBL/AES bekräftigt wurde, für den Hofburggarten eine sanfte Öffnung für die BürgerInnen herbeizuführen. Eine provisorische Öffnung sei sinnvoll sofern diese ohne bauliche Eingriffe in das Ensemble möglich ist.
Der Einsatz der beteiligten Vereine und der Stadträtin Letrari Cimadom um das Haus der Solidarität zeigt erste Erfolge. Hier möchte die Grüne Bürgerliste / Alternativa Ecosociale dran bleiben, um baldestmöglich eine langfristige Lösung zu erzielen.
Im Integrationsbereich wünscht sich die Grüne Bürgerliste eine gute Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft, wodurch man einen einheitlichen Schalter als Anlaufstelle für MigrantInnen erreichen will, der für die Menschen die verschiedenen Angebote von Gemeinde und Bezirksgemeinschaft bündeln könnte und gleichzeitig den beiden Institutionen einen besseren Überblick über Bedürfnisse der MigrantInnen und Problematiken erlauben würde.
Als wichtigstes Anliegen im Bereich Umwelt/Klimaschutz gilt der CO2-Reduzierungsplan. Mit dem Plan möchte man ein Instrumentarium zur ständigen Erfassung der CO2-Emissionen im Stadtgebiet, sowie Maßnahmen erarbeiten, um diese möglich nahe an den Wert von 2,2Tonnen pro Einwohner pro Jahr zu bekommen. Dieser Wert gilt als nachhaltig und wird von verschiedenen internationalen Organisationen vorangetrieben.
Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es im nächsten Jahrzehnt großer Anstrengungen im Bereich Sanierung öffentlicher Gebäude sowie der Verkehrsreduktion. Die Grundlagen dafür soll der CO2-Plan liefern.
Besonders die Anwohner der Brennerachse im Westen der Stadt sollen besser vor Abgasen und Lärm geschützt werden. Hier wird die Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Eisacktal eine tragende Rolle spielen.
Brixen, am 18.1.2011

In data 6 febbraio 2009 i consiglieri della Alternativa Ecosociale/Grüne Bürgerliste Klauspeter Dissinger ed Elda Letrari hanno fatto un’interrogazione relativa al car sharing. A tale interrogazione il vicesindaco ed assessore competente Gianlorenzo Pedron ha risposto in data 17 marzo 2009, indicando che ci sono delle verifiche in corso da parte del suo assessorato.

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