Mit 'Franz Pisoni' getaggte Einträge

HdS bleibt Fall für xy…ungelöst

Zuerst sprach man von  20-25 Jahren, dann von 6 und jetzt ist die Rede von 2, die das HdS – Haus der Solidarität noch in der jetzigen Struktur am Millander Vintlerweg bleiben darf. Denkbar wenig Zeit für die Organisationen und Vereine sowie den 50 Bewohnern, zum Großteil Menschen in schwierigen Lebenslagen. Mit dem Jakob-Steiner-Haus hat die Gemeinde zwar eine Alternative angedacht. Viele Fragen bleiben jedoch offen, vor allem gibt es noch keinerlei Zustimmung vom Besitzer sondern im Gegenteil eine klare Absage. Vor diesem Hintergrund fordert die Bürgerliste Brixen die Mehrheit auf endlich zu handeln und dem Vorzeigeprojekt eine sichere Zukunft zu ermöglichen.

Nach mittlerweile vier Jahren intensiver Suche und zehn Monaten ohne gültigem Mietvertrag droht weiterhin das Aus für den Cultura-Socialis-Preisträger 2008 und Cultura-Socialis-Zweiten 2010.

Die Comboni-Missionare hatten 2002 das „Xaverianum“ dem Verein HdS kostenlos zur Verfügung gestellt. Bekanntlich möchte der Orden die Kubatur des Gebäudes dem Wohnprojekt „Dorf-im-Dorf“ für den gehobenen Mittelstand zur Verfügung stellen.

Nachdem das HdS selbst mehr als 35 alternative Unterbringungsmöglichkeiten vergeblich ausgelotet, zwei Vorschläge der Gemeinde sich als unrealistisch herausgestellt, und die Mehrheit im Brixner Gemeinderat die Lösung des Eckhauses in der Runggadgasse abgelehnt hatte, schaltete sich Landeshauptmann Luis Durnwalder in die Diskussion ein. Er griff einen Vorschlag von Hansjörg Bergmeister vom HdS-Unterstützungskomitee auf. Dieser sah vor, dass das HdS 20-25 Jahre im jetzigen Gebäude bleiben darf und die Comboni-Missionare ihr Bauprojekt dennoch verwirklichen dürfen.

Gegen diese Lösung sprach sich der Millander Ortsausschuss der SVP einstimmig aus. Man wollte diese letzte Grünzone Millands nicht verbauen und keinen Präzedenzfall für ähnliche Bauvorhaben schaffen. Daraufhin schlugen die Comboni-Missionare und deren Berater, darunter der SVP-Fraktionsvorsitzende Geometer Heinrich Ferretti, die Verwirklichung des Dorf-im-Dorf-Projektes und den Verbleib des HdS für maximal 6 Jahre vor. Nach vergeblichen Versuchen des SVP-Ortsausschuss von Milland, die Comboni-Missionare zu einer Neudiskussion des Projektes zu bewegen, lenkte dieser vor wenigen Wochen ein und stimmte in einer Dringlichkeitssitzung einer kleineren Variante zu. Eine der Bedingung ist, dass das „Xaverianum“ nach Bauabschluss in rund 2 Jahren niedergerissen wird.

„Uns ist rätselhaft, wie es zu dieser an Hyperinflation erinnernden Verminderung der Verbleibdauer des HdS kommen konnte. Und was ist passiert, dass in wenigen Monaten aus einem einstimmigen Nein, ein glattes Ja wurde, dass die einstigen Gründe der Ablehnung auf einmal keine mehr waren?“, fragt sich Adolf Engl von der Bürgerliste.

Ist es die Fehlplanung der Strasse zur neuen Wohnbauzone , die eine Neutrassierung im Comboni Grund erfordert?

Wie und ob es weitergeht, bleibt offen. „Es gab einen runden Tisch mit der Gemeinde, einen runden Tisch mit dem Land, zwei ausführliche Diskussionen im Gemeinderat, Besuche von Bischof, Landeshauptmann, Landesräten und Landtagsabgeordneten, Bürgermeister und Gemeinderäten. Selbst der Papst war bei seinem Urlaub in Brixen mit der Frage konfrontiert. Es gab Unterstützungsbekundungen vom Gemeinderat, dem Oberstaatsanwalt, den Sozialdiensten, dem Krankenhaus und zahlreichen Privatpersonen. Das HdS hat Preise gewonnen, wird in Büchern genannt und an der Universität als Vorzeigeprojekt zitiert. Das HdS hat allein in den vergangen drei Jahren rund 500 Menschen geholfen, ihre Not zu überbrücken. Und es hat in den knapp acht Jahren Tätigkeit auf direkte öffentliche Beiträge verzichtet, zählt Adolf Engl auf. „Wenn es dem HdS nicht um die Menschen ginge, die Außenseiter der Gesellschaft, dann hätte es wohl längst zugesperrt.“

Die Bürgerliste ersucht daher die Politik, endlich konkrete Schritte zu tun, sofern ihr die Arbeit dieses Vereins am Herzen liegt. „Wenn das Jakob-Steiner-Haus als Alternative genannt wird, bleiben wesentliche Fragen offen, wie jene der Finanzierung, der Umbauarbeiten, der zukünftigen Führungskosten und der zukünftigen Besitzverhältnisse. „Das HdS wird nicht wegen des Gebäudes im In- und Ausland geschätzt, sondern wegen des Konzeptes und des Engagements der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter“, so Adolf Engl. Jede Lösung müsse diese zwei Aspekte berücksichtigen, sonst habe mit dem Ja des SVP-Ortsausschuss von Milland, und dem bevorstehenden Ja des Brixner Gemeinderates nun das letzte Kapitel des HdS begonnen.

Brixen ist definitv reif für die erste Bürgermeisterin

Milland – “Brixen ist eindeutig reif für die erste Bürgermeisterin”, darin waren sich Publikum und KandidatInnen der Grünen Bürgerliste gestern Abend einig, als im Jakob-Steiner-Haus in Milland unter der Moderation von Astrid Kustatscher einige Schwerpunktthemen der Grünen Bürgerliste / Alternativa Ecosociale vorgestellt wurden. Großer Zuspruch auch von Seiten jener, die gekommen waren um sich zu informieren, aber auch um die KandidatInnen darum zu ersuchen, Themen, die den MillanderInnen wichtig sind auch weiterhin zu verfolgen.

Dass diese Themen wie die Verlegung der Hochspannungsleitungen, ein definitiver  Sitz für das  Haus der Solidarität aber auch Maßnahmen gegen  Eingriffe in die Grünflächen, wie es bei der Verbauung des Platschwegs der Fall war, wieder ganz oben auf der Agenda der GBL/AES stehen, wurde bald klar.
Und so informierte Roman Zanon über die Vergabe der Stromkonzessionen und die rechtlichen und politischen Möglichkeiten, damit einher die Hochspannugnsleitungen zu verlegen. “Ich würde mich getrauen zu wetten, dass es gar nicht zum Rekurs der Gemeinde gegen das Land kommt, daher ist es wichtig, sofort mit der Landesenergiegesellschaft SEL zu verhandeln und konkrete Schritte für den Umweltschutz, inklusive Verlegung der Masten einzufordern”, so Zanon.

In die leidige Geschichte  zum Platschweg führte Franz Pisoni ein, der gleichzeitig auf weitere Versäumnisse und Unzulänglichkeiten der Gemeindeverwaltung hinwies, etwa in der Urbanistik (Fall Stockner), woraufhin einige der anwesenden Millander BürgerInnen die Platschweg-Verbauung im Zuge der Friedhofserweiterung rekonstruierten, und darauf hinwiesen, dass hier die viel gepriesene Miteinbeziehung der BürgerInnen von Seiten der Stadtregierung nur eine leere Worhülle war.

Anschließend sprach Klauspeter Dissinger über die verschiedenen Verkehrsprojekte im Stadtgebiet, vor allem aber jene, die Milland betreffen. “Wir gehen davon aus, dass eine Verbauung des Köstentales für die Schaffung der Südspange, die Milland an die Industriezione anschließen solle, nicht durch die relativ geringfügige Verkehrsverminderung zu rechtfertigen ist”,  so Dissinger “Es handelt sich hier nämlich um einen massiven Eingriff’.”

Alessandro Montoro,  Oberschullehrer und  vielversprechender Neuzugang der Grünen Bürgerliste ließ seine Berufserfahrung einfließen, als er über die Kontakte zwischen den Generationen und den Sprachgruppen sprach. “In L’Aquila mussten die Leute erst ihre Dächer verlieren, um zu erkennen, dass man sich kennen lernt, wenn man sich begegnet. In Brixen sollte es hierzu keine Naturkatastrophe brauchen”. Er  selbst, so Montoro, der zweisprachig aufgewachsen ist, hätte nie verstanden, wieso andere politische Gruppierungen immer noch predigen, dass wer sich auf andere Kulturen einlässt, seine Sprache und Identität verliert. “Für mich ist nicht ersichtlich, weshalb eins und eins null ergeben soll”, brachte er es schließlich auf den Punkt.

Elda Letrari Cimadom zeigte schließlich auf, dass was sie als Bürgermeisterin anders machen würde. So wäre ihr vor allem ein gutes Klima im Gemeinderat wichtig “ich glaube dass dies aber nur möglich ist, wenn wir mehr Frauen im nächsten Gemeinderat haben werden”, so die Bürgermeisterkandidatin, die auch einen Appell an die Frauen im Saal startete, sich vermehrt in die Gemeindepolitik einzubringen. “50% Frauen im Gemeinderat sollte das Ziel sein”, gab Letrari Cimadom gleich die Richtung vor.

Collaudata e rinnovata: la Lista Alternativa Ecosociale è pronta per le comunali del 2010

La Alternativa Ecosociale / GrüneBürgerliste (AES/GBL) è la seconda forza politica di Bressanone. È stata fondata nel 1990 e nel corso dell’attuale legislatura, pur essendo all’opposizione, attraverso il suo impegno e professionalità ha dimostrato di farsi carico delle esigenze dei cittadini di tutti i gruppi linguistici.

Alla base del programma della Lista ci sono uno sviluppo democratico del nostro comune, un riequilibrio fra i gruppi sociali, una visione sostenibile e ragionevole della mobilità, della ricerca e sfruttamento di fonti energetiche e dello sviluppo economico; inoltre, per il raggiungimento di questi obiettivi, siamo per un maggior coinvolgimento di tutta la popolazione. I nostri consiglieri comunali hanno portato avanti questo tipo di politica nonostante le difficoltà e l’ostruzionismo della maggioranza. Malgrado ciò, anche se riviste e patrocinate dalla maggioranza, molte nostre idee sono state realizzate, soprattutto riguardo una migliore formazione, una mobilità sostenibile e un sostegno sociale ai cittadini; ed in fin dei conti, è questo ciò che conta! Weiterlesen ‘Collaudata e rinnovata: la Lista Alternativa Ecosociale è pronta per le comunali del 2010′

Bewährt und erneuert: Die Grüne Bürgerliste vor den Gemeindewahlen 2010

Die Grüne Bürgerliste ist Brixens zweite politische Kraft. 1990 gegründet, hat sie im Gemeinderat 2005-2010 ihre Qualitäten eindrücklich bewiesen: Durch konstruktive und harte Arbeit als politische Minderheit, allen Sprachgruppen verpflichtet, im Dienste Brixens und seiner Bürger.

Erstes Ziel der GrünenBürgerliste/Alternative Ecosociale (GBL / AES) sind die demokratische und nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde, der Ausgleich zwischen Menschen aller sozialen Gruppen, eine Zukunft im Zeichen von sanfter Mobilität, erneuerbarer Energie und zukunftsfähiger Wirtschaft. Diesen Zielen weiß sich unsere Liste verpflichtet, auf der Grundlage demokratischer und bürgernaher Mitbestimmung. Unsere Gemeinderäte haben sich dafür engagiert eingesetzt, gegen viele Widerstände und die Ablehnung der Mehrheit. Deshalb trägt die Gemeindepolitik auch unsere Handschrift: Unsere Ideen für bessere Bildung, nachhaltigen Verkehr und für soziale Entlastung der Bürger sind nicht ohne Erfolg geblieben. Weiterlesen ‘Bewährt und erneuert: Die Grüne Bürgerliste vor den Gemeindewahlen 2010′

Beschlussantrag: QUORUM FÜR VOLKSBEFRAGUNGEN AUF 15 PROZENT SENKEN – Mozione: ABASSARE IL QUORUM REFERENDARIO AL 15%

In Kurtatsch hat sich die Bevölkerung, wie in 82 weiteren Südtiroler Gemeinden, mit großer Mehrheit für den Entwurf zu einem besseren Gesetz zur Direkten Demokratie ausgesprochen und damit auch für die Absenkung des landesweit geltenden Quorums von 40 Prozent. Auch die Arbeitnehmer in der SVP unterstützen die Entscheidung der Gemeinde Kurtatsch. Damit werde dem Wunsch vieler Südtirolerinnen und Südtiroler nach mehr Mitsprache und Mitbestimmung Rechnung getragen.

Der Ausgang der jüngst stattgefunden Volksbefragung hat auch in Brixen klar gezeigt, dass die Brixner und Brixnerinnen bereit sind, sich für die Anliegen der Allgemeinheit zu engagieren. Seit Bestehen der Initiative für mehr Demokratie, unterstützt die Grüne Bürgerliste Brixen – Alternativa Ecosociale, aktiv alle Vorschläge und Maßnahmen für eine bessere Demokratie und demnach die Forderung für ein akzeptables Quorum von 15 Prozent.

Den Beschluss der Gemeinde Kurtatsch hinsichtlich der Absenkung des landesweit geltenden Quorums von 40 auf 15 Prozent vorausgeschickt und der Forderung der Arbeitnehmer in der SVP entsprechend, wird folgender Antrag gestellt:

In der Gemeinde Brixen wird das Quorum für Volksbefragungen auf 15 Prozent gesenkt. Damit soll dem festen Wunsch vieler Brixner und Brixnerinnen, vor wichtigen Entscheidungen die Möglichkeit der direkten Mitbestimmung zu haben, Rechnung getragen werden.

Grüne Bürgerliste Brixen – Alternativa Ecosociale Bressanone

Franz Pisoni

Jungbürgerfeier im Jugendhort – Festa dei giovanil

Franz Pisoni und Elda Letrari Cimadom waren am Freitag im Jugendhort bei der JungbürgerInnenfeier.
Es waren etwa 30 Jugendliche da.
Während und nach dem Grillfest hat sich eine sehr konstruktive Diskussion
entwickelt, wobei die Anliegen der Jugendlichen vor allem folgende sind:

- Time Out
- Jugendraum in Milland
- Spazio autogestito per incontri (feste)

I nostri rappresentanti hanno assicurato il nostro interessamento ed appoggio per le richieste avanzate.

Treffen der Gemeinde mit Vertretern der Wirtschaft | Opposition nicht eingeladen, aber trotzdem dabei

gbl-franz-pisoni-portrait

von Franz Pisoni, Gemeinderat der
Grünen Bürgerliste/Alternativa Ecosociale

Gestern wurde ich kurzfristig verständigt, dass um 19.00 Uhr am Sitz der Stadtwerke ein Treffen zwischen der Gemeindeverwaltung und der Brixner Unternehmerschaft stattfinden sollte.Obwohl die Vertreter der Gemeinderatsopposition nicht eingeladen worden waren, bin ich hingegangen, weil ich mir diese Informationsgelegenheiten nicht entgehen lassen wollte. Hier mein Kurzbericht:

Anwesend war BM Pürgstaller, Vize Pedron, die StadträtInnen Bacher, Stablum und Brunner, sowie GR Blaas, Mayrhofer, und Unterfertigter. Den Abend eröffnet hat SW-Präsident Winkler und im Anschluss daran BM Pürgstaller. Am Rednerpult war dann Udo Perkmann vom Südtiroler Unternehmerverband und Stefan Perini vom Wirtschaftsforschungsinstitut der Handelskammer Bozen. Während Dr. Perini eine Gesamtübersicht über den Verlauf der Weltwirtschaftslage und interessante Zahlen vom Wirtschaftsstandort Südtirol sowie vom Raum Brixen erläuterte, sprach Udo Perkmann über die ungünstigen Rahmenbedingungen die von den Südtiroler Unternehmen als großer Nachteil wahrgenommen werden.

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Um die Lage der Brixner Wirtschaft vor dem Hintergrund der aktuellen Krisen ging es gestern am Sitz der Stadtwerke in Brixen. Fazit: Die Krise ist da, Brixens Unternehmen fühlen sich gut gerüstet.

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Foto Banner: ©Leonhard Angerer

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