Mit 'Plose' getaggte Einträge

Fachgespräch / Incontro tematico

Plose-Seilbahn /Funivia sulla Plose

Mi/Mer. 29.02.2012
ore 19:30 Uhr
Sala-Adrian-Egger-Saal

Liebe FreundInnen und Freunde / Cari amici e care amiche

Die Seilbahn ist wohl das wichtigste Projekt, welches sich die Stadtregierung in dieser Amtsperiode vorgenommen hat, zu realisieren. Nach einer ersten öffentlichen Präsentation der möglichen Standorte scheint nach wie vor vieles offen zu sein. Wichtige Informationen müssen noch auf den Tisch und unser erklärtes Ziel ist es, die bestmögliche Lösung für die BrixnerInnen zu finden.

Aus diesem Grund laden wir euch zu einem Fachgespräch ein, bei dem wir unsere Ansichten austauschen können, um die Ergebnisse dann in den Entscheidungsprozess einfließen lassen können.

Daher freuen wir uns über Euer Kommen.

La funivia della Plose è sicuramente il progetto più grande e costoso del nostro programma di coalizione. Dopo una presentazione pubblica dei possibili siti, mancano ancora molte informazioni per prendere una decisione qualificata. Finché queste sono disponibili, vogliamo sfruttare il tempo per sentire le vostre idee, opinioni e valutazioni sul progetto per prendere la miglior decisione per la nostra città.

Fachgespräch – incontro tematico Plose

Plose-Seilbahn: es muss die beste Lösung gefunden werden!

Quelle/fonte: Lüsen Blog

Quelle/fonte: Lüsen Blog

Die zwei BürgerInnenabende haben keine eindeutige Stimmung oder keinen bevorzugten Standort für die Talstation der Seilbahn erkennen lassen.  In Mehrheit und Opposition scheiden sich die Geister darüber, welcher Standort für die Seilbahn nun ideal sei und auch innerhalb der Grünen Bürgerliste / Alternativa Ecosociale besteht der Wunsch, neben dem Bahnhof auch weitere Standorte mit einer stärkeren Gewichtung der Problematik Überflug zu untersuchen. Es müssen schlichtweg mehr Informationen auf den Tisch, besonders was Betriebskosten und Finanzierung anbelangen.  Anschließend braucht unsere Stadt eine breite, ergebnisoffene Diskussion, um in Zusammenarbeit zwischen BürgerInnen und Verwaltung das bestmögliche Konzept für die Plose-Seilbahn  auszumachen. Eine Volksabstimmung schließen wir dabei nicht aus.

Bergstation St.Andrä

Der Standort der Bergstation beim heutigen Plose-Parkplatz mit Schrägaufzug nach St. Andrä  überzeugt uns in seiner aktuellen Form noch nicht. Hier ist es notwendig, eine bessere Lösung zu finden, um aus der Seilbahn auch ein vollwertiges, öffentliches Verkehrsmittel zu machen.

Finanzierung

Bei aller Begeisterung für die Seilbahn ist es uns wichtig, dass die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Die Investitionskosten und die jährlichen Betriebskosten für die nächsten 20 Jahre müssen genau geprüft werden und eine Antwort muss gegeben werden, ob wir uns das leisten können.

Klausur der Ratsfraktion der Grünen Bürgerliste / Alternativa Ecosociale

Das Jahr 2011 wird für Brixen mit Sicherheit ein Jahr, in dem viele Entscheidungen fallen könnten, die die Stadt künftig prägen werden. Die Grüne Bürgerliste / Alternativa Ecosociale hat die Stadtverwaltung im gemeinsamen Koalitionsabkommen auf eine Verwaltung im Sinne der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit eingeschworen. Diese wird auch in den kommenden Wochen und Monaten eingefordert werden, wenn es etwa darum geht den Hofburggarten für die BürgerInnenschaft zu öffnen, echte Bürgerbeteiligung zu ermöglichen und über Standorte für die Ploseseilbahn zu diskutieren.

Aus diesem Grund hat die Ratsfraktion der Grünen Bürgerliste / Alternativa Ecosociale in einem erweiterten Kreis von Unterstützern am vergangenen Samstag in einer Klausur die Prioritäten für das Jahr 2011 festgelegt; diese sollen in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

Nachdem die Stadträtin und die Gemeinderäte ihre Prioritäten für das Jahr 2011 angeführt hatten, kamen die oben genannten Themen zur Sprache, wobei der Wille der GBL/AES bekräftigt wurde, für den Hofburggarten eine sanfte Öffnung für die BürgerInnen herbeizuführen. Eine provisorische Öffnung sei sinnvoll sofern diese ohne bauliche Eingriffe in das Ensemble möglich ist.

Der Einsatz der beteiligten Vereine und der Stadträtin Letrari Cimadom um das Haus der Solidarität zeigt erste Erfolge. Hier möchte die Grüne Bürgerliste / Alternativa Ecosociale dran bleiben, um baldestmöglich eine langfristige Lösung zu erzielen.

Im Integrationsbereich wünscht sich die Grüne Bürgerliste eine gute Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft, wodurch man einen einheitlichen Schalter als Anlaufstelle für MigrantInnen erreichen will, der für die Menschen die verschiedenen Angebote von Gemeinde und Bezirksgemeinschaft bündeln könnte und gleichzeitig den beiden Institutionen einen besseren Überblick über Bedürfnisse der MigrantInnen und Problematiken erlauben würde.

Als wichtigstes Anliegen im Bereich Umwelt/Klimaschutz gilt der CO2-Reduzierungsplan. Mit dem Plan möchte man ein Instrumentarium zur ständigen Erfassung der CO2-Emissionen im Stadtgebiet, sowie Maßnahmen erarbeiten, um diese möglich nahe an den Wert von 2,2Tonnen pro Einwohner pro Jahr zu bekommen. Dieser Wert gilt als nachhaltig und wird von verschiedenen internationalen Organisationen vorangetrieben.

Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es im nächsten Jahrzehnt großer Anstrengungen im Bereich Sanierung öffentlicher Gebäude sowie der Verkehrsreduktion. Die Grundlagen dafür soll der CO2-Plan liefern.

Besonders die Anwohner der Brennerachse im Westen der Stadt sollen besser vor Abgasen und Lärm geschützt werden. Hier wird die Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Eisacktal eine tragende Rolle spielen.

Brixen, am 18.1.2011

Clausura della Lista Alternativa Ecosociale / Grüne Bürgerliste Bressanone

Sabato 15 gennaio ci siamo riuniti in clausura allo scopo di lanciare uno sguardo all’anno 2011 e metterne a fuoco le priorità; all’incontro hanno partecipato l’assessora, i consiglieri comunali ed alcuni sostenitori della Lista.

Abbiamo dinnanzi un anno ricco di importanti e lungimiranti decisioni che lasceranno il segno alla città di Bressanone; la nostra Lista è scesa a patti con i partner di coalizione per aumentare la portata di ecologia e sostenibilità  nell’amministrazione comunale. È quindi nostra intenzione continuare su questa strada ed in questo senso affrontare anche le attualissime tematiche riguardanti l’apertura dei Giardini del Palazzo Vescovile e la collocazione del nuovo impianto a fune per la Plose, con particolare occhio di riguardo anche al massimo coinvolgimento della popolazione.

Dopo una carrellata sull’operato dei primi 6 mesi di governo, il dibattito è proseguito appunto riguardo i 2 temi sopra menzionati e, in particolare, i Giardini Vescovili che dovranno subire il minimo intervento possibile ed aprire  i cancelli alla popolazione;

Si è parlato anche della situazione ancora precaria della Casa della Solidarietà, anche se l’impegno e gli interventi dell’assessora Letrari e di altre associazioni stanno portando i primi frutti; la nostra Lista segue costantemente gli sviluppi e si promuove per raggiungere al più presto una soluzione ottimale e definitiva!

Per migliorare e facilitare l’inserimento e l’integrazione dei nuovi cittadini di Bressanone, sarebbe opportuna una maggiore collaborazione fra Comune e Comunità di Valle, istituendo un comune sportello d’accoglienza ed informazioni che avrebbe il duplice vantaggio di poter affrontare meglio e congiuntamente  le problematiche relative alla migrazione, nonché dare ragguagli su entrambe le istituzioni.

Grande priorità  in campo ambientale dovrà avere il Piano per la riduzione delle emissioni di CO2. Questo piano deve prevedere un sistema di monitoraggio cittadino di queste emissioni, come pure le misure per far sì che ci si avvicini ad una quota delle stesse di 2,2 tonnellate pro capite/anno; questo infatti è il livello che viene indicato quale “sostenibile” dalle organizzazioni esperte del settore.

Raggiungere queste quote non sarà cosa semplice e nel prossimo decennio si dovrà intervenire massicciamente nel risanamento delle strutture pubbliche e nella riduzione del traffico; le direttive in tal senso verranno dettate dal Piano per la  riduzione delle emissioni di CO2.

La zona ad ovest  della statale è quella che attualmente è più esposta all’inquinamento atmosferico ed acustico ed è proprio lì che si dovrà principalmente intervenire. La collaborazione con la Comunità di Valle porterà anche in questo campo migliori frutti.

La riunione si è conclusa rimarcando la convinzione di aver fatto la scelta giusta, altresì però nella certezza di voler controllare regolarmente lo svolgersi delle nostre attività in ottemperanza alle decisioni prese.

Bressanone, il 18.01.2011

Offener Brief an den Bürgermeister: Downhill ja, aber abseits der Wanderwege!

Klauspeter Dissinger GBLIm Sept. 2006 habe ich dem Gemeinderat einen Beschlussantrag zur Sperrung der Wanderwege für den Downhill-Sport eingereicht. Da mir zugesichert wurde, dass sich die Gemeinde zusammen mit dem AVS, dem CAI und Vertretern der Downhillfahrer um die Ausweisung einer eigenen Übungsstrecke für letztere kümmern werde, habe ich damals den Beschlussantrag zurückgezogen.
Nach fast 3 Jahren befahren die Downhillfahrer immer noch die Wanderwege Nr. 5 und Nr. 17, gefährden durch ihre hohe Geschwindigkeit und ihre aggressive Fahrweise die Sicherheit der Wanderer und schaden dem Image von Brixen als Wanderstadt.

Deshalb fordere ich den Bürgermeister in seiner Zuständigkeit für Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung auf, den Transport von Downhillrädern (wohlgemerkt nur von Downhillrädern und nicht von Mountainbikes!) mit der Plose-Seilbahn ab sofort zu verbieten, bis nicht eine eigene Downhillstrecke realisiert wird. In anderen Südtiroler Gemeinden, die stark auf Wandertourismus setzen, wird dies bereits seit Jahren so gehandhabt.

Der GBL-Bereichssprecher für Verkehr
Dr. Klauspeter Dissinger

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Mehr Betten oder mehr Gäste | Ein Kommentar von Hans Heiss

Hans HeissBraucht Brixen für einen funktionierenden Tourismus bedeutend mehr Hotelbetten?

Brixen braucht den Plose-Berg und der Berg braucht die Stadt: Diese Einsicht ist das Ergebnis von 2 Jahren Selbsterforschung des Brixner Tourismus. Die Zusammenarbeit von Stadt und Berg ist erfolgreich angelaufen, die Identifikation der Brixner mit der Plose gewachsen. Das ist eine gute Perspektive.

Braucht Brixen aber auch mehr Quantität, benötigen wir 1000 Betten mehr im Tourismus? Ich klammere die ökologische Frage gänzlich aus und argumentiere rein touristisch mit einem Vergleich: Brixen hat mit rund 500.000 etwas mehr Nächtigungen wie Bruneck, Eppan, Lana oder Innichen. Brixen verfügt aktuell über 4400 Betten, die übrigen aber jeweils um 500 bis 1000 weniger.

Kein Bettenmangel!
Es herrscht also kein Bettenmangel, Priorität haben nicht mehr Betten, sondern die gute Auslastung der bestehenden. Um besser auszulasten, braucht Brixen vorab eine Qualitätsoffensive seiner Betriebe. Damit sind neue Gäste zu gewinnen und bessere Erlöse zu erzielen. Vorrang hat also nicht die Erhöhung der Bettenzahl, sondern die Qualifizierung des vorhandenen Angebots. Eine Frischzellentherapie ist zwar notwendig: Neue Hotels mit einem Gesamtangebot bis zu 300-500 Betten könnten Qualität steigern und die Leistung der anderen Gastbetriebe anregen.

Gefahr der Verdrängung
Die von der Gemeinde angestrebten 1000 Betten zusätzlich aber führen mit Sicherheit zur schwächeren Auslastung und verdrängen kleine 2- und 3-Sternbetriebe. Denn: wenn eines der geplanten 200-Betten-Hotels außer Saison mit günstigen Offerten winkt, können die Kleinen nicht mithalten. Vor solchen Folgen der Betteneuphorie warnen nicht nur Grüne, sondern Touristiker wie HGV-Chef Meister oder LR Berger. Brixen braucht daher eine kleine Spitze neuer Leitbetriebe, die neue Gäste anziehen und Stadt und Berg beleben, Vorfahrt aber hat eine qualitative Steigerung des eigenen Angebots auf allen Ebenen, von den Betrieben über die Infrastruktur, vom Marketing bis hin zum Profil und Management.

Goldgräberstimmung am Plose-Berg | Gemeinderat beschäftigt sich mit Tourismuskonzept Brixen/Plose

In einer Marathonsitzung, die erst um 0.30 Uhr zu Ende ging, hat der Gemeinderat gestern nur drei Punkte der Tagesordnung behandelt. Diese hatten es aber in sich. Neben einer Debatte, die sich zum Punkt eins – Genehmigung des Protokolls – ergeben hatte, kamen die Vorstellung des Tourismuskonzepts für Brixen und die Plose und die Frage des Standortes für den notwendigen Bau der Bibliothek zur Debatte.

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Wohin soll Brixens Tourismus sich entwickeln? Diese Frage wurde gestern im Gemeinderat diskutiert

Nachdem die Tonaufzeichnungsanlage bei der letzten Gemeinderatssitzung bereits zum vierten Mal nicht funktioniert hatte, forderten die Vertreter der Opposition von Generalsekretär Fischnaller, ein schriftliches Protokoll der Sitzung vom 26. Februar nachzureichen, da die Verfassung eines reines Ergebnisprotokolls, das lediglich die Namen der Anwesenden und die Ergebnisse der Abstimmungen festhalte, den Verlauf der Sitzungen nicht wiedergebe. Auch für die gestrige Sitzung wurde die Verfassung eines detaillierten Protokolls verlangt, da man sich offenkundig nicht auf die Funktion der Tonaufzeichnungsanlage verlassen könne. Diese Forderung wurde von SVP-Fraktionssprecher Heinrich Ferretti mit der Bemerkung kommentiert, die Opposition könne sich das Protokoll ja selber schreiben.

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Foto Banner: ©Leonhard Angerer

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