Zum Anlass des 40-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Brixen und Regensburg, wurde innerhalb der Grünen Bürgerliste übergelegt, was die Stadt von den Städtepartnerschaften hat und ob die Ausgaben etwa für das Jubiläum gerechtfertigt sind. Aus diesen Überlegungen ist der im Januar diesen Jahres der Vorschlag hervorgegangen, eine Praktikumsbörse zwischen Brixen und seinen Partnerstädten (Regensburg , Bled , Havlickuv Brod) und befreundeten Gemeinden ( Mantova, Terracina, Marquartstein und Hall in Tirol) zu errichten.
Anstatt die Kontakte zwischen den Städten auf kulturelle und festliche Anlässe zu beschränken, könnte die Gemeindeverwaltung Praktikumsstellen in Gemeindeverwaltung und gemeindeeigenen Betrieben (Stadtwerke, Stadtbibliothek, Citymarketing, Forum, etc.) anbieten und im Gegenzug anregen, dass jungen BrixnerInnen ebenfalls Zugang zu Praktikas in den Verwaltungen der Partnerstädte bekommen würden. Auch die Unterhehmen in der Stadt sollten die Möglichkeit bekommen, auf diesem Weg junge Leute für sich zu entdecken.
Somit war die Idee für BriXchange geboren, eine Praktikumsbörse zwischen Brixen und seinen Parterstädten sowie befreundeten Städten.
„Eine Praktikumsbörse wie Brixchange“, so Andi Pichler der letztendlich die Idee zur Praktikumsbörse BriXchange hatte, „würde vielen jungen Brixnerinnen und Brixnern die Möglichkeit geben, ohne große Hemmschwelle ins Ausland zu gehen und dort neue Sprachen zu lernen und neue Erfahrungen zu sammeln, ohne sich von der eigenen Heimatstadt ganz abzukapseln. „
So könnten etwa italienischsprachige BrixnerInnen im Rahmen eines Praktikums in Regensburg ihre Deutschkenntnisse festigen und gleichzeitig Einblick in die Arbeitsweise einer Stadtverwaltung bekommen. Wer deutscher Muttersprache ist, könnte sein Glück in Mantua versuchen und sich dort Impulse fürs weitere Berufsleben holen. Bled und Havlicuk Brod wären schon allein wegen ihrer bewegten Geschichte besonders interessant für einen Austausch. Letztendlich würden aber auch die jungen Leute aus den Partnerstädten die Beziehungen zwischen Brixen und den Herkunftsstädten dauerhaft festigen.
„Ich habe mein Erasmusjahr in Dänemark verbracht, wenn mir aber die Stadt die Möglichkeit gegeben hätte, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren, hätte ich das sicher getan“, meint Sabrina Fraternali, Kandidatin der Grünen Bürgerliste, die Englisch unterrichtet und zeigt damit auf, dass der Spracherwerb bereits heute fester Bestandteil der Lebensplanung vieler Jugendlicher ist.
„Der Beschlussantrag zu Brixchange wurde bereits im Februar in den Gemeinderat eingebracht, da er aber erst in der Aprilsitzung, der letzten dieser Legislaturperiode, behandelt werden könnte, haben wir uns entschieden, ihn diesmal zurückzuziehen und gleich in der nächsten Legislaturperiode mit dem Antrag durchzustarten. Wir sind uns sicher, dass auch die übrigen Gruppierungen im Gemeinderat von der Sinnhafitgkeit der Idee überzeugt werden können und zeigen wieder ganz konkret, dass wir einen Plan für die Zukunft unserer Stadt und ihrer jungen Leute haben“, so Elda Letrari Cimadom.





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