Ja, es reicht…..mit dem ständigen Scharfmachen!

Antwort auf die Presseaussendung des Kollegen Massimo Bessone

Ja es stimmt, Bettler und Bedürftige Menschen können in manchen Fällen aufdringlich werden, alte Leute sind bevorzugte Zielobjekte jener Menschen, die auf der Straße ihr Auskommen finden müssen.

Die Gemeinde hat das Verbot verschärft und, wie aus den Aussagen von Stadtrat Schraffl ersichtlich und wie von der GBL_AES gebetsmühlenartig wiederholt, mit Repression und bürokratischen Auflagen wird man dieses Phänomens nicht Herr. Bisher wurde nur zusätzlicher Bürokratieaufwand erzeugt und Strafen an jene ausgestellt, die kein Geld haben diese zu bezahlen. „Arbeiten für die Katz“, nennt man das.

Vielmehr geht es darum, die Leute sachlich aufzuklären und im Sinne des Empowerments gerade die Senioren zu stärken, ihnen Verhaltensregeln zu zeigen, um dem Phänomen besser zu begegnen.

Wenn dann Kollege Bessone auch noch die Menschen mit Behinderung missbräuchlich mit ins Spiel bringt, dann ist das reine Demagogie und der Versuch einen „Krieg der Schwächsten unter den Schwachen“ zu entfachen. Noch dazu die Behauptung in die Welt zu setzen, dass Menschen mit Behinderung auf Grund bettelnder Menschen, die eine Behinderung vortäuschen, benachteiligt wären, ist vollends aus der Luft gegriffen und entbehrt jeglicher Grundlage. Siehe das mustergültig ausgebaute Versorgungsangebot im Land für Menschen mit Beeinträchtigung!!

Zivilcourage ist gefragt und nicht Hetze und Aufwiegelung. Den älteren Personen beistehen, wenn sie sich belästigt fühlen und nicht die Bevölkerung bevormunden indem man sie auffordert den Bettlern nichts zu geben. Es ist die Freiheit eines jeden Bürgers das zu geben was er möchte oder auch nicht, ohne Bevormundung von Oben.
Schon gar nicht vom Vizepräsidenten des Brixner Gemeinderates, den wir hiermit auffordern, solche Aussendungen nicht im Namen und in der Funktion des Vizegemeinderatspräsidenten zu machen, wie im Alto Adige passiert. Und auch die Präsidentin des Brixner
Gemeinderates Frau Renate Prader und den Herrn Bürgermeister fordern wir auf, den Gemeinderat Herrn Bessone in dieser Angelegenheit auf die missbräuchliche Verwendung seiner institutionellen Funktion hinzuweisen.

 

Die Gemeinderäte

Markus Frei
Elda Letrari
Elisabeth Thaler

 

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